Was ist ein Handicap
Jeder Spieler versucht beim Golfen so wenig Schläge wie möglich zu fabrizieren. Das sogenannte Handicap gehört daher zu den wichtigsten Begriffen im Amateurbereich des Golfsport. Jeder Spieler versucht beim Golfturnier sein bestehendes Handicap zu bestätigen und es im Laufe der Zeit auch zu verbessern.
Wie das Handicap berechnet wird
Generell handelt es sich beim Handicap um eine Art Kennzahl oder Stammvorgabe, die viel über die Leistung des Golfspielers aussagt. Auf jedem Golfplatz wird festgelegt, wie viele Schläge man für die Bewältigung einer Spielbahn benötigt. In der Fachsprache wird dies auch Par genannt. Dabei handelt es sich um einen Wert, den ein wirklich guter Spieler benötigt, um den Ball vom Abschlagspunkt aus ins Loch zu befördern. Je weiter man von dem Par entfernt ist, desto höher ist auch das eigene Handicap. Da die meisten Spieler mehr Schläge als 72 Par benötigen, wird die Kennzahl mit einem negativen Vorzeichen versehen. Allerdings wird diese Negation im offiziellen Sprachgebrauch oftmals weggelassen. Wer weniger Schläge braucht um die Bahnen zu spielen, kann sein Handicap sogar in den positiven Bereich steuern. Auf einem Standard 18 Loch Golfplatz wird sehr oft ein Par von 72 angegeben. Hat ein Spieler eine Kennzahl von –10 darf er während des Turniers nur 82 Schläge benötigen, um sein Handicap zu bestätigen. Ist er besser, wird er aber nicht automatisch hochgestuft. Vielmehr muss er über mehrere Turniere hinweg ein solches Ergebnis halten. Golfclubs ermitteln die Kennzahl mittels Punktesystem.
Vorgabeklassen und Spielvorgaben
Golfclubs führen sogenannte Vorgabe Klassen. Davon gibt es insgesamt sechs Stück. Jeder Anfänger startet automatisch mit einer Kennzahl von – 54. Die Klassifizierung wird folgendermaßen vorgenommen:
Vorgabenklasse Vorgabe
1 bis –4,4
2 -4,5 bis -11,4
3 -11,5 bis- 18,4
4 -18,5 bis –26,4
5 -26,5 bis –36,0
6 - 37 bis - 54,0 (Clubvorgabe)
Im sportlichen Wettbewerb ist es möglich verschiedene Kennzahlen gegeneinander aufzurechen, um so ein faireres Spiel zu ermöglichen. Darüber hinaus wird oftmals noch die Schwierigkeit des Platzes in die Vorgabe miteingerechnet. In diesen Fällen handelt es sich nicht mehr um die Stammvorgabe sondern um eine Spielvorgabe.
